hinterhofhonig

In diesem Sommer mussten wir uns mal unbedingt in der Königinnenvermehrung versuchen. Dazu sind wir mit Anbrütern nach Celle gefahren, um uns Zuchtstoff zu holen. Die geschlüpften Königinnen durften dann ihren Ungesellinnenabschied auf den Belegstellen Lauthenthal im Harz sowie auf der Insel Baltrum feiern.

Wir hoffen doch, dass uns unsere edelen Majestäten starke und vitale Völker für das Jahr 2017 liefern.

 

Nach 24 Stunden im Anbrüter waren fast alle Zellen angenommen

Nach 24 Stunden im Anbrüter waren fast alle Zellen angenommen

Weiselzellen in den Nicotkäfigen

Weiselzellen in den Nicotkäfigen

Eine junge Königin vor ihrem Hochzeitsflug

Eine junge Königin vor ihrem Hochzeitsflug

 

MiniPlus Beuten in Lautenthal

MiniPlus Beuten in Lautenthal

Auf die Insel gehts mit der Fähre....

Auf die Insel gehts mit der Fähre….

... und weiter dann mit der Kutsche.

… und weiter dann mit der Kutsche.

MiniPlus auf Baltrum

MiniPlus auf Baltrum

 

Es ist ja schon ein paar Monate her, aber wir versuchen mal ein bisschen die Ereignisse des Sommers nachzuholen und hier zu teilen.

Wir wurden ja durchaus häufiger gerufen, um einen Bienenschwarm einzufangen. Aber eine „Einfangaktion“ wird sicherlich lange in Erinnerung bleiben. Ein Bienenschwarm hatte sich an einem Mülleimer in einer Flüchtlingsunterkunft in der Überseestadt niedergelassen. Dies führte zu meinem ersten Besuch in einer solchen Unterkunft.

Die Kiddies waren extrem neugierig und haben mit Händen und Füßen Fragen gestellt. Total spannend! Ich hoffe ich war eine gute Unterhaltung für sie in meinem Astronautenanzug 😉

Der Bienenschwarm ist nun in Horn und wird hoffentlich den Winter gut überstehen.

Bienenschwarm in der Flüchtlingsunterkunft

Bienenschwarm in der Flüchtlingsunterkunft

Katrin besucht den Grundkurs, den ich selber vor ein paar Jahren besucht habe. Solch einen Kurs kann ich wirklich jedem nahelegen. Nun ist man einige Misserfolge erfahrener und trotzdem noch immer nicht bei „der Betriebsweise“ angekommen, die man für sich selber als das „non plus ultra“ festhalten möchte. Im Grundkurs wurden die Segeberger Styroporbeuten sehr beworben. Styropor kam aber für mich nicht in Frage. Alternative wesensgemäße Bienenhaltung war ebenfalls ein Thema. Da kam für mich recht schnell der Entschluss, meine ersten imkerlichen Gehversuche mit der Bienenkiste zu machen.

Die Bienenkiste darf ruhig noch bleiben

Die Bienenkiste darf ruhig noch bleiben

Als Anfänger ist man ziemlich überladen mit Informationen zu den verschiedenen Beuten. Und am Lehrbienenstand wurde ich ziemlich hart angegangen, als ich verkündete, mit der Bienenkiste zu imkern.

Wer aber mit einer Bienenkiste imkert, der will natürlich einen Naturschwarm haben. Und den wollen viele… Als sich da die Möglichkeit auftat, eine andere „Alternative“ auszuprobieren, schlug ich gleich zu und schaffte mir eine Golzbeute an.

Beide Beuten haben ihren Reiz. Zur Bienenkiste bekommt man im Netz gute Hilfestellung und die Golzbeute ist sehr rückenschonend im Vergleich zu den Magazinbeuten. Aber Informationen zu der Golzbeute sind schwer zu bekommen. Gerade das Arbeiten mit dem Trennschied interessierte mich sehr.

Lange Rede kurzer Sinn. Die Bienenkiste wurde mir schnell zu langweilig.

Man kann wenig sehen und soll möglichst wenig eingreifen. Mir als Anfänger war das zu wenig. Also mussten mehr Informationen zu den Golzbeuten her und so stieß ich auf den angepassten Brutraum.

Und über Bruder Adam natürlich auch auf Dadant. Das Timing war perfekt, erschienen doch nahezu zeitgleich einige Bücher zu dem Thema. Diese Bücher habe ich mit großem Interesse gelesen (z.b. dieses: Die Buckfast-Biene in angepasster Dadant-Beute). Und zu den Büchern kam dann der Kurs „Erfolgreich Imkern im Angepassten Brutraum“ in der Armbruster Imkerschule.

Erste Golzbeute der Schule

Erste Golzbeute der Schule

Ein Wochenende mit einem knappen Dutzend gleich oder ähnlich denkender Imker im sehr anschaulichen Schwäbisch Hall. Von Bremen aus eine kleine Weltreise, wenn man der Deutschen Bahn vertraut.

Der Seminarleiter Jürgen Binder ist Berufsimker und selbst Schüler von Hans Beer, auf den diese Betriebsweise zurückzuführen ist. Hier sind nun meine Aufzeichnungen vom Lehrgang, den ich durchaus weiter empfehlen kann. Ich habe mich mal daran versucht, meine Aufzeichnungen als Sketchnotes zu verfassen. Vielleicht nutzt es ja jemandem.

Die Bienenkiste ist im Frühjahr 2016 immer noch voller Bienen. Darf sie auch gerne bleiben. Im Schulprojekt haben wir nun 8 Golzbeuten. Selber habe ich noch zwei. Und 4 Völker auf Dadant. Alle sind nun eingeengt und bereit für die kommende Saison.

 

 

 

 

 

 

 

 

Endlich! Sonne, 12°C und die Bienen düsen! Und nicht nur das: Ihre Höschen sind voller Pollen. Das nutzen wir, um Völker zu vereinen, die geschwächt aus dem Winter kommen. Und gleichzeitig ziehen zwei Golz-Völker um in ihre neue Dadant-Behausung.

Hier mal ein kleiner Überblick über die Imkerarbeiten im März… Wir können es kaum erwarten, dass es endlich wärmer wird und wir richtig starten können. Solange „kritzel“ ich Sketchnotes und vertreibe mir die Zeit ;-).

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Imkerarbeiten im März – Vorbereitungen für die Bienensaison

 

Warum ein Blog über Imkerei?

Ich blogge immer gerne über spannende Momente in meinem Leben. Das war bereits der Fall, als ich ein halbes Jahr in Kapstadt gelebt habe oder als unser Hund groß geworden ist. Ich freue mich immer wieder durch diese Blogs zu stöbern und mich an die tolle Zeit zu erinnern. Jetzt ist es die Imkerei, mit der es bei mir in diesem Jahr so richtig losgeht. Der Blog soll zum einen Erfahrungen und Wissen festhalten, das wir im Laufe der Zeit sammeln und welches wir auch gerne anderen zur Verfügung stellen. Zum anderen möchten wir hier auch die Entwicklung unseres Balkon-Bienenvolkes dokumentieren, um alle Infos immer im Blick zu haben. Ihr werdet hier im Laufe der Zeit also mitverfolgen können, wie wir durch das Bienenjahr kommen und welche Herausforderungen uns begegnen und welche Freude wir erleben.

Imkerlehrgang beim Bremer Imkerverein

Auch wenn ich bereits seit letztem Sommer Bienen habe, besuche ich erst dieses Jahr den Grundlagenkurs für Imker. Ich hatte allerdings das große Glück, von meinem Imkerpaten (Imker, von dem ich mein Volk habe) viel lernen zu dürfen und im letzten Sommer bei ihm über die Schulter zu schauen und mit anzupacken.

Gestern startete aber nun der Kurs mit 35 Kursteilnehmern. Ich kann nach diesem einen Termin schon sagen, dass ein solcher Kurs absolut empfehlenswert ist. Nicht nur durch das Wissen, das vermittelt wird, sondern viel mehr durch den Netzwerk-Gedanken und die Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen. Ich glaube es sind viele interessante Leute mit unterschiedlichsten Vorstellungen von ihrer eigenen kleinen Imkerei dabei. Ihr werdet hier im Laufe der nächsten Woche mehr erfahren.

Notizen und Inhalte des Kurses

Da ich mich gerade mit Sketchnotes beschäftige, habe ich mir vorgenommen, nur die wichtigsten Inhalte zu Papier zu bringen… Und nicht seitenweise mitzuschreiben und eh nie wieder reinzuschauen. Sketchnotes sind

Hier die für mich wichtigsten Informationen bzw. Dinge, die ich mir merken muss – mit denen ich aber immer meine Probleme hab 😉

1x1 der Imkerei

Die Entwicklung zur fertigen Biene in Tagen. Die Tage sind wichtig auf dem Schirm zu haben, z.B. um zu wissen, wann Drohnenrahmen ausgeschnitten werden müssen.

Ein Mini-Steckbrief über die Königin.

Ein Mini-Steckbrief über die Königin.

Ein Mini-Steckbrief über die Arbeiterbiene.

Ein Mini-Steckbrief über die Arbeiterbiene.

Ein Mini-Steckbrief zur Drohne.

Ein Mini-Steckbrief zur Drohne.

 

Nächsten Samstag gehtˋs weiter mit dem zweiten Termin des Imkerlehrgangs mit dem Schwerpunkt Beutesysteme.

Katrin

 

 

 

 

 

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Geflüchteter Schwarm

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Projekt: Angepasster Brutraum

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Endlich geht sie los – die Bienensaison

Endlich! Sonne, 12°C und die Bienen düsen! Und nicht nur das: Ihre Höschen sind voller Pollen. Das nutzen wir, um Völker zu vereinen, die geschwächt aus dem Winter kommen. Und gleichzeitig ziehen zwei Golz-Völker um in ihre neue Dadant-Behausung.

Imkerarbeiten im März

Hier mal ein kleiner Überblick über die Imkerarbeiten im März… Wir können es kaum erwarten, dass es endlich wärmer wird und wir richtig starten können. Solange „kritzel“ ich Sketchnotes und vertreibe mir die Zeit ;-).  

Los gehtˋs: Blogstart und Imkerkurs

Warum ein Blog über Imkerei? Ich blogge immer gerne über spannende Momente in meinem Leben. Das war bereits der Fall, als ich ein halbes Jahr in Kapstadt gelebt habe oder als unser Hund groß geworden ist. Ich freue mich immer wieder durch diese Blogs zu stöbern und mich an die tolle…